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Debian: ntpdate in einer Xen DomU

Wer in einem Xen-Gast ntpdate nutzen möchte um die Zeit zu sycronisieren wird schnell merken, dass das scheinbar nicht funktioniert. Man erhält keine Fehlermeldung aber die neue Zeit wird nicht gesetzt.

Abhilfe schafft:

echo 1 > /proc/sys/xen/independent_wallclock

Damit aber nach einem Reboot der Wert auch noch gesetzt ist, sollte man die Datei /etc/sysctl.conf abgepasst werden:

xen.independent_wallclock=1

Dann klappt auch z.B. mit dem Kommando ntpdate-debian

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4 Kommentare zu “Debian: ntpdate in einer Xen DomU”

  1. Kommentar von Der Adminblogger | 09.02.10 um 21:38

    Wozu?

    Anstatt in jeder VM ntpd laufen zu lassen starte ich lieber ntpd auf dem Host.

    Wo liegt der Vorteil in Deiner Variante?

    Gruß,
    Marcel.

  2. Kommentar von Timo Dreger | 09.02.10 um 21:45

    In der Dom0 ist natürlich auch ein ntpd aktiv. Allerdings lief bei mir auf allen DomUs die Uhrzeit immer mit ca. 1 Minute Differenz und ich habe hierfür keine wirkliche Lösung gefunden.

    Hast du eine?

    Gruß Timo

  3. Kommentar von Der Adminblogger | 09.02.10 um 21:59

    Habe mir Xen keine Erfahrung, nutze selbst nur KVM – und da sind die Uhren auf Host und Gast synchron.

    Gruß,
    Marcel.

  4. Kommentar von Timo Dreger | 09.02.10 um 22:03

    Das ist auch sinnvoll und bei eigentlich allen Virtualisierungslösungen, die ich kenne, so! Das sieht mir bei Xen nach einem Bug aus. Es gibt auch viele Infos dazu bei Google – mein Post ist einer der Workarounds.

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